Posts Tagged ‘Sehenswürdigkeit’

7
Mrz

Museumsinsel Berlin

   Posted by: admin    in Geschichte, Reiseführer

Die Museumsinsel könnte man als kulturelles Juwel Berlins betrachten. Der nördliche Teil der Spreeinsel zeichnet sich durch seine prunkvollen Bauten aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und seine und seiner antiken Monomentalbauten aus. Dieser Ort ist für viele Touristen ein Tor in das alte Europa und gilt auch für Berliner als ein ganz besonderer Ort. Das erste Museum auf der Museumsinsel war das Alte Museum welches, 1822 unter der Aufsicht von Karl Friedrich Schinkel erbaut wurde. Dies war das erste Museum Preußens, jedoch nicht das letzte was auf dieser Insel erbaut wurde. Es folgten das Neue Museum, das Pergamonmuseum, das Bode Museum und die alte Nationalgalerie. Heute ist die Museumsinsel einer der am meist Orte der Stadt und Weltweit zum Kulturerbe durch die UNESCO ernannt.

Dieser Schritt der UNESCO ist nicht verwunderlich, da jeder Schritt entlang der Monomentalbauten der Museumsinsel ein Schritt durch die Geschichte Deutschlandes und dem alten preußischen Kulturerbes ist. Man erkennt auf dem ersten Blick mit welcher Hingabe die Gebäude auf der Museumsinsel erbaut wurden und mit welcher Liebe die dortigen kunstvollen Statuen geschaffen wurden. Die alten Prachtbauten bieten für jeden etwas, sei es von innen oder von außen sie sind ein Stück wundervoll anzusehende Geschichte.

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22
Feb

Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche

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Gedaechtniskirche Berlin.JPGPICT0224.JPG                   Die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, oder wie der Volksmund sagt, der Lippenstift mit Puderdose beziehungsweise der hohle Zahn, wurde im Jahre 1881 bis 1885 im Berliner Ortsteil Charlottenburg erbaut. Kaiser Wilhelm II lies diese Kirche zu Ehren seines Großvaters Kaiser Wilhelm I von dem Architekten Franz Schwechten errichten und besuchte selbst oft die Baustelle um sich von den Fortschritten der Fertigstellung seines Bauwerkes zu überzeugen. Den Grundstein für die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche legte man am 22. März 1881 und stellte diese am 1. September 1885 fertig. Die 6,6 Millionen Mark die zum Bau den Ländern getragen werden. Dieser neoromanische Bau orientiert sich an die romanischen Kirchen des Reihnlandes. Das Straßennetz um der Kirche ist jedoch erinnert an das Bonner Münster. Der Chor erinnerte stark an die evangelische Marienkirche in Gelsenhausen. Viele Details für den Bau der Gedächtniskirche wurden aus den oben genannten Bauten fast orginalgetreu übernommen, so auch die Fassade aus Eifeltuffstein.

Dieses Bauwerk mit seinen fünf Türmen war beeindruckend, wovon der höchste Turm 113 Meter maß und somit das höchste Gebäude der Stadt, im Jahre 1885 war. Im zweiten Weltkrieg jedoch wurde die Gedächtniskirche durch die anhaltenden Bombardierungen der alliierten Streitkräfte stark beschädigt. Zunächst dachte man daran im inneren der zerbombten Kirche eine neue gläserne Kirche entstehen zu lassen, wovon man später jedoch absah. 1957 erhielt der Architekt Egon, der die Gedächtniskirche komplett abreißen wollte, den Zuschlag für den Bau einer neuen Kirche. Nach einigen heftigen Debatten über dem Abriss der Kirche schloss man jedoch einen Kompromiss die alte Kirche als Mahnmal des zweiten Weltkrieges stehen zu lassen und den Neubau der gläsernen Kirche neben der alten zerbombten Gedächtniskirche zu beginnen. Im Laufe der Jahre wurde das Mahnmal des Krieges zu einem Wahrzeichen der Stadt Berlin und zieht heute zahlreiche Touristen zu sich. Kaum ein Berlinbesucher lässt sich die Besichtigung der Gedächtniskirche am zoologischen Garten entgehen und sieht diesen Besuch als ein absoluten Muss an.

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9
Feb

Der Zoologische Garten

   Posted by: admin    in Geschichte, Reiseführer

Der Zoologische Garten war Dreh und Angelpunkt Westberlins man würde Sagen das passende Gegenstück zum, in der Osthälfte Berlins gelegenen, Alexanderplatz. Im Sommer sah man an diesem zentralen Punkt der Westhälfte Berlins Akrobaten die ihre Kunststücke vollführten, man genoss einfach eine schöne Zeit in einem der Kaffees nahe der Gedächtniskirche, oder schlenderte die Einkaufsmeile des Ku’dammes entlang. Der Zoologische Garten bietet jedoch nicht nur die Einkaufsmeile, oder die Gedächtniskirche. Man findet dort auch wie der Name es schon sagt den Zoo und anbei das Aquarium Berlins. In dem Aquarium Berlins findet man vom Fisch über die Reptilien bis hin zum Insekten, jede menge Wissenswertes und seinen Spaß die Unterwasserwelt so hautnah zu erleben.

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24
Jan

Gendarmenmarkt

   Posted by: admin    in Geschichte, Reiseführer

Der rund 3,3 Hektar große Gendarmenmarkt zählt heute zu einem der schönsten Plätze Europas. An diesem Ort siedelten sich hauptsächlich die Hugenotten an denen von Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg durch das Edikt von Potsdam im Jahr 1685 der Schutz ihrer religiösen Freiheit zugesichert wurde. König Friedrich genehmigte der lutherianischen und der französisch reformierten Kirche je einen Plazu zum Bau ihrer Kirchen zu, jedoch ohne die später angefügten Türme. Ursprünglich wurde dieser Ort als Markt angelegt, jedoch erhielt er seinen heutigen Namen durch die damals dort stationierten Gens d’armes welche zu dieser Zeit die Schlachtfelder als besonders schwere Kavalerie dominierten.

Doch seine eigentliche Gestalt erhielt der Gendarmenmarkt erst unter König Friedrich II. Der den Bau der heute so begehrten Kuppeltürme in Auftrag gab. Als Vorbild nahm er sich dabei die Piazza del Popolo in Rom. Sein Sohn jedoch Friedrich der Große lies zu seiner amtszeit die Stallungen der Gen d’armes abreissen und bebaute den Platz mit dreistöckigen Häusern und setzte zwischen die beiden Kirchen ein kleines französiches Komödientheater. Dieses Theater wurde zwischen 1800 und 1802 durch den Bau des Nationaltheaters ersetzt das rund 2000 Gäste aufnehmen konnte. Jedoch schon 15 Jahre später im Jahre 1817 brannte dieses Theater vollkommen ab und bot dem Architekten Karl Friedrich Schinkel die Chance seine Pläne für ein neues Konzerthaus vorzulegen. Dieses 1821 fertig gestellte Konzerthaus ist auch heute noch bekannt unter dem Namen Konzerthaus Berlin.

Doch auch viel politisches spielte sich auf dem Gendarenmarkt ab, so auch die preußische Nationalversammlung im Jahre 1848 und man bettete sogar feierlich die Toten der Märzrevolution an diesem Ort. Wie fast alles in Deutschland überstand der Gendarmenmark den zweiten Weltkrieg nicht und doch nutzten die russischen Sieger den Ort um 1946 ein Konzert des russischen Alexandrow-Ensembles Soldatenchors und Orchester aufzuführen.

1990 dem Jahr der Wiedervereinigung Deutschlandes lies die DDRregierung als letzten Staatsakt am Vorabend der Wiedervereinigung die Aufführung von Beethovens 9. Simfonie unter der Leitung von Kurt Masur stattfinden. Nach all dieser Zeit und all diesen Umabauten im Laufe der Jahrhunderte erstrahlt der Gendarmenmarkt heute wieder im alten Glanze und zähl nach wie vor zu einem der wundervollsten Orte ganz Europas.

Sie erreichen den Gendarmenmarkt über die U-Bahnlinie 6 (Französische Straße) oder den 147´er Bus.

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23
Jan

Eastside Gallery

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East Side Gallery 1.JPGEast Side Gallery 2.JPGEast Side Gallery 3.JPG

Die Eastside Gallery ist der letzte verbleibende Rest der Berliner Mauer. Dieser Rest dient Berlin als weiteres Mahnmal der Trennung von ihren Brüdern und Schwestern und doch zeigt dieses Mahnmal auch Hoffnung. Man kann ein Volk nicht auf Dauer einsperren und glauben dieses Volk wird sich nie erheben. Der Ostblock deutschlands setzte mit seiner Unterdrückung am 17. Juni 1953 das Zeichen seiner absoluten Kontrolle über das deutsche Volk der DDR, als sowjetische Truppen mit Waffengewalt Proteste niederschlugen. Seid jener Zeit wusste das Volk der DDR wie gefährlich Demonstrationen gegen das herrschende Systhem der damaligen Zeit waren und so hüllte sich der offene Protest in Schweigen. Doch waren die Menschen nicht völlig klein zu kriegen und immer wieder versuchten es einige unter Einsatz ihres Lebens die Todesmauer zu überqueren.

Noch heute erinnert man sich an die Opfer die bei diesem Versuch auf der Strecke blieben und ihr Leben für die Freiheit gaben. An jene Zeit erinnert das letzte Stück der Mauer und mit der Öffnung der Mauer kamen Künstler aus 21 Ländern um durch ihre Kunst an diese Zeit zu erinnern. Auf einer Strecke von 1.316 Metern erstrecken sich die Kunstwerke an der Eastside Gallery, welche an die Geschichte der Mauer und somit auch des geteilten Deutschlandes erzählen.

Die Eastside Gallery befindet sich an der Oberbaumbrücke / Mühlenstraße,
U-Bahnhöfe Schlesisches Tor oder Warschauer Straße.

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22
Jan

Checkpoint Charlie

   Posted by: admin    in Geschichte, Reiseführer

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Der Checkpoint Charlie war in der Zeit des kalten Krieges der Übergang der westlichen und östlichen Diplomaten. Streng bewacht von beiden Seiten konnte man an diesem Übergang eine genaue Zählung der Diplomaten vornehmen welche, die innerdeutsche Grenze überquerten. Im Volksmund spricht man davon das an diesem Ort sogar die Agenten unter den Ost- und Westmächten ausgetauscht wurden und somit wurde jener Ort auch zu gern in Filmen verwendet. Doch wurde dieser Ort auch fast zum Ausgangspunkt eines handfesten Krieges zwischen den Truppen des Warschauer Packtes und den Allierten Truppen des Nordaltlantikpacktes. Am 27. Oktober 1961 fuhren Sowjetische und amerikanische Panzer am Checkpoint Charlie auf und waren bereit das Feuer aufeinander zu eröffnen. Kampfbereit und zu allem entschlossen versuchte jede der beiden Seiten ihr Recht wenn nötig mit Waffengewalt zu verteidigen und es ist wohl den damaligen Diplomaten beider Seiten zu verdanken dass, diese Situation friedlich entschärft werden konnte.

Heute erinnert nur noch ein kleines Grenzhäuschen und einige Bilder vor Ort an die Zeit des kalten Krieges und die Trennung Deutschlands. Wer jedoch Interesse an dieser Zeit hat kann die genaue Geschichte des Checkpoint Charlie im Mauermuseum in der Friedrichstrasse am Checkpoint Charlie erfahren.

Der Checkpoint Charlie ist in der Friedrichstraße 43-45 zu finden, direkt am U-Bahnhof Kochstraße (U6)
Öffnungszeiten des Museums: 9-22h

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